Am Samstag ist die Saison in der Hamburger Leistungsrunde der männlichen U 18 mit einer bitteren Niederlage für die
TIGERS zu Ende gegangen. Bitter, wieso bitter? Es war die bisher einzige Niederlage der tollen Saison. Wäre man Ungeschlagen geblieben, könnte man sich über den Meistertitel freuen. Schade, dass es nicht so gekommen ist. Die Jungs haben es sich sicher verdient. Wer im ganzen Jahr nur einmal verliert sollte Meister werden.
Nur der Spielmodus hatte anderes für unsere M18 geplant. Einer Hin- und Rückrunde folgte ein Top Four - also zwei Halbfinale in dem der Tabellenerste gegen den Vierten und der Zweite gegen den Dritten spielen. Darauf folgt das Finale.
Aber erst einmal der Reihe nach, am letzten Sonntag spielte die M18 das letzte Spiel der Hin- und Rückrunde gegen AMTV, was mit über 30 Punkten gewonnen werden konnte. Nur am Samstagmittag wollten uns die AMTV Spieler es nicht so leicht machen. Sie traten mit 12 Spielern an und boten dabei das Beste auf, was sie haben. Gespickt mit ihren ehemaligen Auswahlspielern und den
NBBL Spielern wollten sie uns schlagen. Es entwickelte sich ein sehr enges Spiel in dem es keinem Team gelang sich deutlich ab zusetzten. In den letzten drei Minuten gelang den
TIGERS ein 16:2 Run der das Spiel entschied. AMTV schaffte es zwar den Vorsprung bis kurz vor dem Abpfiff bis auf einen Punkt zu verkürzen, aber unsere 12 Punkte im letzten Viertel reichten, um den Sieg nach Hause zu schaukeln. Es hätte aber nicht so spannend werden müssen, denn in den letzten zwei Minuten trafen wir nur einen von zehn Freiwürfen. Und im ganzen Spiel flatterten uns bei nur 10 von 31 von der Linie ganz schön die Nerven.
Nach diesem Sieg mussten wir auf unseren Finalgegner warten, der zwischen dem
VFLP und dem
BSV ausgespielt wurde. Als man beobachtete, wer sich bei den Bramfeldern warm machte, war schnell klar wen wir als Gegner bekommen würden. Vor allem, da die Pinneberger schon vor dem Sprungball die Hosen voll hatten. Lass man noch vor einiger Zeit auf der Pinneberger Homepage, dass bei einem Spiel VFLP und BSV die beiden besten M18 Teams Hamburgs aufeinander treffen und man gewinnen wollte, war davon beim Halbfinale nicht viel zu sehen. Und so ging das Spiel unter krachenden Dunkings der Bramfelder deutlich für Pinneberg verloren. BSV dominierte Pinneberg und gewann mit 126:42. In vielen Augen war die Pinneberger Leistung etwas enttäuschend. Spielen doch dort zwei Jugendnationalspieler. Das der BSV gewinnt, war sicher zu erwarten, da sie mit allen Bramfelder NBBL Spielern antraten, aber so?
Nun stand das Finale auf dem Programm. Es war an den TIGERS die BSV Mannschaft zum Duell zu fordern. Das Team um Kai Gausa, Tim Pahrol und Marc Nagora machte es uns nicht leicht ins Spiel zu kommen und durch das enge Kräfte raubende Halbfinale tat sein übriges. So konnte kein Viertel gegen das mit einer sehr kleinen Rotation spielenden Bramfelder Team gewonnen werden. Man kann sagen, wir haben fast 40 Minuten gegen eine NBBL Mannschaft gespielt, also gegen ein Team, das die ganze Saison auf einem höheren Niveau als der Hamburger Leistungsrunde spielt. Umso erfreulicher ist, dass alle Spieler eingesetzt werden konnten und auch alle sich auf die Punktetafel eintragen konnten.
Alles in allem kann man mit dem Erreichenten zufrieden sein und über einen Vizemeistertitel freuen, der gegen das Team mit den individuell stärksten U18 (Kai Gausa und Tim Pahrol) Spielern aus Hamburg errungen wurde.
An dieser Stelle wollen wir auch Stefan Raid danken, der die Siegerehrung durchführte. Er musste erst in Hittfeld bei der M14 sein und ist danach nach Eidelstedt geeilt, bei den Straßen in Hamburg ganz schon viel Stress auf einen Samstag.
Es spielten für die TIGERS: Marc(mit 5 Punkten im Finale), Beppo(2), Finn(10), Vincent(18), Kerim(6), Alper(6), Laimonas(3), Sherwin(2), Kwame(10) und Tom(3)
Ich bin sehr Stolz auf mein Team, weiter so Jungs.
Die Spielergebnisse:
BCH-AMTV (78:77), BSV-VFLP (124:42), BCH-BSV (65:89)